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22. Mai 2012 |
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Gemeindienstprojekte des Rotary Clubs Reutlingen-Tübingen
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Berufsschulprojekt „Zweite Chance“ Mit dem Schulprojekt „Zweite Chance“ wollen wir den Berufsschulen in Tübingen helfen, die wachsende Zahl von Schülerinnen und Schülern ohne jeglichen Schulabschluss berufsbildungsfähig zu machen. Die schulischen Instrumente hierfür sind das sogenannte Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) und das Berufseinführungsjahr (BEJ). Der Unterricht ist gewährleistet, nicht aber die notwendige Unterrichtsbegleitung, insbesondere Persönlichkeitsbildung, Sport, Einübung in einen Ordnungsrahmen, soziale Kontaktfähigkeit, Selbstdisziplin, Drogenprävention u.a. Die bisherigen Ergebnisse sind gut, i.d.R. können über die Hälfte der Teilnehmer nach einem Jahr in eine Lehrstelle vermittelt werden.
|  |  | Brunnenprojekt auf den Philippinen Unserer internationalen Verpflichtung werden wir dadurch gerecht, dass wir auf Vermittlung unseres rot. Freundes Pastgovernor H. M. Alt, R.C.Ludwigsburg, ein Matching Grant von Rotary International mittlerweile bewilligt bekommen haben, mit dessen Hilfe im Club Meycauayan im Distrikt 3770 auf den Philippinen vier Schulen durch noch zu bohrende Brunnen mit Trinkwasser versorgt werden.
|  |  | Gymnasium in Tomsk – „Leuchtfeuer westlicher Werte in Sibirien“ Ein weiteres internationales Projekt haben wir unter der Bezeichnung „Ein Leuchtfeuer westlicher Werte in Sibirien“ zusammengefasst, mit dem wir einen Beitrag für den dringend notwendigen Erweiterungsbau des Katholischen Gymnasiums in Tomsk leisten wollen. Unser rot. Freund Graef hat hierüber berichtet. Diese Schule ist die einzige ihrer Art in Sibirien, die mit Grundsätzen westlicher Pädagogik auch Kindern eine Chance gibt, die in dem sonst sehr rigiden russischen Schulsystem scheitern oder zu kurz kommen. Dementsprechend ist die Nachfrage dort geradezu riesig. Unsere Förderung wird sich auf einen konkreten Teil, etwa die Schulküche, die Bibliothek oder die Turnhalle beziehen.
|  |  | Kultur- und Friedensinitiative in Palästina erhält Kinderspielplatz Der RC Reutlingen-Tübingen unterstützt das Kultur- und Kinoprojekt des Tübinger Filmemacher Marcus Vetter "Cinema Jenin" durch den Bau eines Kinderspielplatzes in Palästina. Ausgelöst wurde das Projekt, durch den Film "Das Herz von Jenin". Er handelt von Ismail Khatib, der die Organe seines von israelischen Soldaten erschossenen Sohnes für Kinder in Israel spendete und damit ein Zeichen des Friedens setzte. Der bewegende Film wurde bei der Berlinale 2009 mit dem „Cinema for Peace Award“ und ein Jahr später mit dem deutschen Filmpreis für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet.
Anlässlich der Dreharbeiten in Jenin, im Westjordanland, war die Idee entstanden, das einzige Kino in der Stadt wieder aufzubauen und als Kulturzentrum und Begegnungsstätte der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Marcus Vetter und sein Team sind überzeugt: Das produktive Gestalten des alltäglichen Lebens bietet auch Menschen in den palästinensischen Autonomiegebieten neue Perspektiven, die dazu beitragen können, von Konfliktlösungen durch Gewalt abzulenken. Weitere Informationen unter www.cinemajenin.org
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