Ermöglicht wurden diese langjährigen Sprachkurse durch großzügige Spenden der Rotarier/innen seit 2005. Insgesamt wurden dafür in diesem Zeitraum 11.310 Euro zur Verfügung gestellt mit der erklärten Absicht, jungen Immigranten aus Osteuropa, der Türkei und dem übrigen Asien die Eingliederung in Deutschland durch das Erlernen oder die Verbesserung der deutschen Sprache zu erleichtern. In der Regel betrug die Klassenstärke zwischen 10 – 12 Teilnehmern, die von der VHS bzw. der Diakonie speziell für die Teilnahme ausgewählt wurden.

Dabei war das vorrangige Ziel, die Teilnehmer/innen berufsorientiert zu unterrichten und ihnen im Rahmen des Deutschunterrichts die Anforderungen hinsichtlich ansprechender Bewerbungsunterlagen zu vermitteln und gleichzeitig die sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten zu lehren, die erfolgreiche Vorstellungsgespräche einfach voraussetzen. In besonders glücklichen Fällen konnte einigen Studenten/innen sogar während des Kurses eine Anfangsstelle vermittelt werden. Letzteres war teilweise kein einfaches Unterfangen, weil viele Firmen gegenüber Immigranten nach wie vor sehr zurückhaltend reagieren. Mit Erstaunen war festzustellen, dass viele Kursteilnehmer/innen teilweise sehr gute Schulabschlüsse bzw. Diplome aus Ihren Heimatländern mitbringen, die aber leider in den meisten Fällen trotz hervorragender Leistung hierzulande nicht anerkannt werden. Der Sprachunterricht diente unter diesen nachteiligen Prämissen auch dazu, Motivation und Selbstbewusstsein für das erforderliche eigenständige Handeln in unserer Gesellschaft zu stärken.
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Der Unterricht wurde laufend durch Rotarier/innen direkt oder indirekt begleitet. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem Dozenten Jörg Fritz und der VHS-Leitung für ihren einfühlsamen Einsatz in dieser Angelegenheit während des von Rotary gesponserten Deutschunterrichts. Eine Eingliederung in unsere Gesellschaft, so das eindeutige Fazit, ist ohne Sprachkenntnisse und -vermittlung kaum oder gar nicht möglich, geschweige einem qualifizierten Beruf oder einer beruflichen Ausbildung nachzugehen. Wir haben früh erkannt, dass es in unserem ureigensten Interesse liegt, den Immigranten/innen bei der sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Integration in unsere Gesellschaft |
nach besten Kräften zu helfen. In den meisten Fällen haben wir es zu unserer Freude mit lernbegierigen und ehrgeizigen Studenten/innen zu tun gehabt, die dank der verbesserten Sprachbeherrschung für unser Land in vieler Hinsicht künftig eine willkommene Bereicherung darstellen.