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05. Februar 2012
 
Donnerstag, 09. April. 2009

Das Museum Würth und die Jagdhütte unseres Clubpräsidenten

Unser Gründonnerstagausflug führte uns zunächst in das Museum Würth in Gaisbach zur Ausstellung "Im Blickpunkt des Sammlers" und anschließend, nach einer kleinen Wanderung durch die erwachende Natur, zur Jagdhütte unseres Clubpräsidenten Wolfgang von Stetten

Die Clubfreunde und ihre Damen vor dem Museum
"Im Blickpunkt des Sammlers" heißt die Ausstellung im Museum Würth, die die Neuerwerbungen der letzten drei Jahre zeigt.
Die rotarische Gruppe erhält eine Sonderführung durch Frau Angerer, die uns wortgewandt und temperamentvoll durch die Exponate führt. Sie erklärt uns an Beispielen den spannungsreichen Bogen der Arbeiten an Hauptwerken arrivierter Klassiker
wie Max Beckmann (1 Bild:Brillenladen, zur Bedeutung des Sehens , eines seiner letzten Bilder) Max Ernst (Landschaft mit Meer), Ernst Ludwig Kirchner (am Ende der Führung: Badeanstalt bei Dresden, Freiheit, Ausblick auf den Sommer) zur Kunst der jüngsten Vergangenheit und Gegenwart an Werken von Ernst Wilhelm Nay (die Augen als Kürzel für Mensch, Kreise als Sinnbild des Kosmischen), Horst Antes (großes grünes Bild: drei Figuren) , Per Kireby (Wasserfall, Dänemark) G. Richter (Pyramide: Prozess aus Werden und Vergehen, Intention und Zufall) , Christo (verpacktes Fahrrad, , packed Building :Times square , packed Coast. Sydney), Anselm Kiefer ( Die Lorettoschlacht 1914/15 Seeschlacht, monumental, bleischwer senkt sich der Himmel auf Erden), Dieter Krieg (Blütenzweig) und gegenüber: G. Graubner ( Farbraumkörper ,symbolisiert den Eigenwert von Farbe und Material, Mysterium conjunctionis , conjunctio: die Vereinigung von Gegensätzlichem.
Dazwischen versammeln wir uns um
Dreidimensionales
Tony Cragg Bronzeskulptur:Cauldron. Generativ, fließend, Verwandlungsfähigkeit je nach Blickwinkel, die Skulptur als biologisches Modell einer menschlichen Ordnung) und um 3 Ringe aus einem Schornstein aus SHA ( Raffael Reinsberg) Unten , Mitte , Oben ( Fundstücke bilden die Ausgangsbasis der Arbeiten, von RR , das Liegengelassene, Ausrangierte, Vergessene als Erinnerung und Geschichte.) Wir lernen was ein „Object trouvé" für die Kunst ausmacht, über Aktionpainting und Redymadeobjekte. 
Last but not least: Kunst muss nicht immer schön sein!
Wenn wir tiefer verstehen wollen bedarf es einer Erklärung, Deutung , Einführung,
Ein Bezug findet sich auch über Kunstgeschichte, zur Philosophie, zum Literarischen, aus dem Umfeld des Künstlers (z,B, Landschaft, .Großstadt) oder zur Zeitgeschichte der Entstehung und der Lebensphase des Schaffenden.
Bildsprache muss man verstehen lernen, oder auch: man sieht nur das was schon im Kopfe ist, oder umgekehrt (Zitat)provokativ: "Wenn im Kopf nichts drin ist , sieht man auch nichts."
Geht man ins Museum heute, sollte man sich fragen ob man überhaupt was sehen will, mal abgesehen von einer "Ästhetischen Ansprache".

Im Anschluss an den Museumsbesuch ging es mit dem Bus zurück ins Kochertal und auf der anderen Talseite zurück auf die Höhe. Nach einem schönen Ausblick auf Schloss Stetten begann der zweite Teil des Ausflugs mit einer kurzen Wanderung - bitte hier klicken -  



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