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05. Februar 2012
 
Donnerstag, 16. August. 2007

Besuch des Governors

Am 16. August besuchte Governor Alexander Völker unser Abendmeeting mit Damen.

Dabei gab er einleitend seiner Freude Ausdruck,  dass er mit Bernhard Gailing einen Präsidenten begrüßen konnte, mit dem ihn seit Jahren eine tiefe rotarische Freundschaft verbindet. Es sei außerdem das erste Mal, dass auch eine InnerWheel Präsidentin - die Frau des Präsidenten hat diese Stellung inne - am Meeting teilnehme und ebenso konnte er sich erstmals bei einem Abendmeeting "mit Damen" vorstellen.


In seiner persönlichen Vorstellung schilderte er einen interessanten Lebenslauf, der ihn während des Jura-Studiums unter anderem nach Tübingen, München und Barcelona führte.
Vor vierzig Jahren trat er in die väterliche Anwaltskanzlei ein, die heute in der dritten Generation geführt wird und  in der er immer noch tätig ist.
Dem Sport seit Jugend verbunden, pflegt er ebenso die Musik mit der Baden-Württembergischen Philharmonie Reutlingen, die so hochrangig ist, dass sie sogar nach Wien eingeladen wurde.
Seit 1972 ist er Rotarier im Club Tübingen-Reutlingen, dessen Präsident er 1981/1982 war. Später war er Assistent Governor, bevor er sein jetziges Amt als Governor antrat.

  In seinem Vortrag betonte er, dass der Governor kein besserer Rotarier ist, sondern nur einen Informationsvorsprung besitzt, den er aus den Schulungen und Kontakten mit der Zentrale in Evanston und dem Präsidenten RI hat.
Sein Anliegen ist es, das Bewusstsein für Rotary zu schärfen und alle Rotarier für die Ideen und Projekte Rotarys zu sensibilisieren.

Ausgehend von den vier rotarischen Fragen:

Ist es wahr?
Ist es fair für alle Beteiligten?
Wird es Freundschaft und guten Willen fördern?
Wird es dem Wohl aller Beteiligten dienen?

leitete er über zum diesjährigen Motto des Präsidenten RI: "Rotary shares", das Menschen aus aller Welt  symbolisiert , die sich die Hände um das rotarische Rad reichen.
To share bedeutet teilen, ähnlich wie Sankt Martin seinen Mantel teilte. Das Teilen soll dabei nicht nur materiell geschehen, wir sollen uns auch selber einbringen.
Service above self heißt etwas von uns und unseren Möglichkeiten einbringen, unsere Liebe, unsere Intelligenz, unsere Visionen, unsere Zeit.

Zum Ende seines Vortrags, der uns wieder deutlich machte, warum wir Rotarier sind und dass wir persönlich etwas tun müssen, um es auch im rotarischen Sinne zu sein, brachte er uns mit der folgenden Geschichte zum Nachdenken:

Samen statt Früchte

Eine Frau träumte, sie beträte einen ganz neuen Laden am Markt, und zu ihrem Erstaunen stand ein Engel hinter dem Ladentisch.
„Was verkaufst du hier?" fragte sie.
„Alles, was dein Herz begehrt", sagte der Engel.
Die Frau wagte kaum zu glauben, was sie hörte, beschloss aber das Beste zu verlangen, was ein Mensch sich nur wünschen konnte.
„Ich möchte Frieden für meine Seele und Liebe und Glück, und weise möchte ich sein und nie mehr Angst haben", sagte sie.
Nach kurzem Nachdenken fügte sie hinzu: „Nicht nur für mich allein, sondern für alle Menschen auf der Erde."
Der Engel lächelte: „Ich glaube, du hast mich falsch verstanden, meine Liebe", sagte er, „wir verkaufen hier keine Früchte, nur die Samen."



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